Am 15.11.2025 stand nach langer Zeit wieder ein sogenannter 12-Stunden-Dienst für die Jugendlichen der Jugendfeuerwehr auf dem Programm. In diesen zwölf Stunden sollte ihnen nähergebracht werden, wie ein typischer Tag im Feuerwehrdienst aussehen kann.
Dienstbeginn und Vorbereitung
Der Tag begann mit grundlegenden organisatorischen Aufgaben:
• Einteilung der Gruppen
• Vorstellung des groben Tagesablaufs
• Bestimmung, wer für die Verpflegung zuständig ist
• Übernahme der Fahrzeuge und der darauf befindlichen Gerätschaften
Nachdem alle Materialien auf Vollständigkeit überprüft worden waren, folgte ein erster theoretischer Teil. Hier wurden die grundlegenden Maßnahmen bei einem Verkehrsunfall besprochen.
Erster Einsatz: Personensuche im Wald
Kurz nach Abschluss der Theorie ertönte bereits der erste Alarm 🚨.
Die gemeldete Lage: Eine hilflose Person sollte sich in einem Waldstück befinden und musste beispielsweise mittels Wärmebildkamera gefunden und anschließend sicher zum Rettungsdienst gebracht werden.
Die Jugendlichen teilten sich in zwei Gruppen auf und durchsuchten das Waldgebiet aus unterschiedlichen Richtungen. Die Person konnte erfolgreich gefunden und mithilfe einer Schaufeltrage aus dem Wald gerettet werden.
Mittagspause und praktische Übungen
Nach der Rückkehr zur Wache bereitete eine Gruppe das Mittagessen vor—inklusive Einkauf und Zubereitung—während die andere Gruppe sich mit Knoten und Stichen beschäftigte.
Beim gemeinsamen Mittagessen stärkten sich alle mit selbst gemachter Ofenpizza und Nudeln.
Weitere Einsatzübungen am Nachmittag
Frisch gestärkt ging es mit spannenden Übungslagen weiter:
1. Hilfeleistung – Öl-Land
Eine häufige Einsatzart im realen Feuerwehralltag. Hier mussten ausgelaufene Stoffe gebunden, aufgenommen und fachgerecht entsorgt werden.
2. Verkehrsunfall mit verletzter Person
Der Schwerpunkt lag auf den Grundlagen:
• Absicherung der Einsatzstelle
• Sicherung des Unfallfahrzeugs
• Betreuung der Insassen
Alle Aufgaben wurden von den Jugendlichen hervorragend abgearbeitet. Das am Vormittag Erlernte konnten sie direkt erfolgreich anwenden.
Nach dem Wiederherstellen der Einsatzbereitschaft stand erst einmal Spiel und Spaß auf dem Programm – denn auch Entspannung gehört dazu. Anschließend folgte erneut ein theoretischer Block zum Thema Aufgaben der Trupps im Löschangriff.
Abendessen und Brandeinsatz
Beim selbst zubereiteten Abendessen konnten sich alle stärken – doch kaum war aufgegessen, ertönte wieder ein Alarm 🚨:
Ein Brandeinsatz stand auf dem Plan. Die Jugendlichen mussten das frisch gelernte Wissen zum Löschangriff anwenden. Auch dieser Einsatz wurde erfolgreich abgearbeitet.
Zurück auf der Wache wurden erneut alle Fahrzeuge und Gerätschaften gereinigt und einsatzbereit gemacht – denn man weiß nie, wann der nächste Alarm kommt.
Tagesabschluss
Zum Abschluss des Tages fand eine gemeinsame Auswertung statt.
Das Resümee fiel durchweg positiv aus – alle Jugendlichen hatten Spaß, konnten viel lernen und freuen sich schon jetzt auf den nächsten 12-Stunden- oder sogar 24-Stunden-Dienst.
Dank
Ein herzlicher Dank gilt allen Verantwortlichen für die hervorragende Planung, Durchführung und die damit verbundene investierte Zeit.
Ebenso bedanken wir uns bei den Teamern der Kinderfeuerwehr für ihre Unterstützung – ohne sie wäre der Dienst nicht so reibungslos verlaufen.
Auch der Wehrführung möchten wir danken, die die Durchführung dieses Tages ermöglicht hat.